08.02.2022 - 4 Bericht des Bürgermeisters

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Schenk berichtet über die Haushaltslage der Gemeinde zum Anfang des Jahres. Die Gemeinde weist im Finanzhaushalt für das Jahr 2022 ein Plus von 250T € aus. Diese Mittel setzen sich aus dem Verkaufserlös des 4-WE, Gewerbesteuermehreinnahmen, Grundstücksverkäufen, Sonderzahlungen, der Konsolidierungshilfe und höheren Schlüsselzuweisungen zusammen. Weiterhin sind noch 180T € Eigenmittel im Gemeindehaushalt, da im letzten Jahr kein FFw-Fahrzeug angeschafft wurde. Laut Mitteilung des Amtes über die

Liquiden Mittel der Gemeinde, hat die Gemeinde 100T € (Stand 02.02.2022).

Im Haushaltsplan sind noch 600T € Kassenkredit enthalten für die Vorfinanzierung der Fördermaßnahmen.

 

Nach den Baumaßnahmen für die OD Brunn waren die letzten zwei Straßenlaternen in der Straße „Uns Hüsung“ kaputt. Mit der Firma die den Breitbandausbau im Ort durchführt und den Stadtwerken wurde die Verlegung von Kabeln für neue Straßenlaternen abgesprochen. So konnten mit dem Einsatz von 5T€ 4 Straßenlaternen gesetzt werden.

 

Für den geplanten Eigenheimstandort „Alte Gärtnerei“ wurden mit dem Planungsbüro UWT die Monate Juni und Juli als Planungsziel abgestimmt, sodass die zu erwartenden Grundstückpreise für die Vermarktung dann feststehen. Im September bis Oktober sollten genug Interessenten vorliegen oder ein Investor gefunden sein, um in die Ausschreibungen zu gehen.

 

Der Bescheid für die Sanierung der Kita in Brunn soll ca. März eingehen. Auf Grund der Ausschreibungen und allen weiteren Abstimmungen würde die Gemeinde vor dem Herbst nicht mit dem ersten Bauabschnitt beginnen können. Es soll beim Fördermittelgeber eine Anfrage zum frühzeitigen Baubeginn gestellt werden, damit im April damit begonnen werden kann.

 

An den Landrat soll ein Schreiben formuliert werden, in dem die Gemeinde um eine Sonderzuweisung für die FFw Brunn bittet. Das Schreiben soll mit der großen Anzahl an Einsätzen und vor allem mit der Absicherung der A20 begründet werden.

 

Durch das Amt wurden die Gesamtzahlen der Kita-Beiträge für die letzten Jahre aufgestellt. Im Jahr 2019 hat die Gemeinde für 103 Kinder Mittel in Höhe von 154T € gebraucht.

Für das Haushaltsjahr 2022 sind 205T € für 102 Kinder angesetzt worden. Das entspricht ein Anstieg von 30% bei gleichbleibender Kinderzahl. Für den gesamten Amtsbereich belaufen sich die Mehraufwendungen auf ca. 300T €. Herr Schenk bittet seine Gemeindevertreter, die in politischen Gremien mitarbeiten, die Kostenexplosion anzusprechen. Auch im Städte- und Gemeindetag soll die Thematik angesprochen werden.

 

Online-Version dieser Seite: https://neverin.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=989&TOLFDNR=27540&selfaction=print