19.12.2024 - 5 Bericht des Amtsvorstehers über in nichtöffentl...

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Wortprotokoll

Herr Schenk informiert über die nachfolgenden Beschlüsse, die in nichtöffentlicher Sitzung am 17.09.2024 gefasst wurden:

  • Beschluss zur Beantragung einer Kreditkarte

 

Bevor der Amtsvorsteher, Herr Schenk, seinen Bericht hält, bedankt er sich noch einmal bei allen Amtsausschussmitgliedern für das Vertrauen und die Wahl, da er während der konstituierenden Sitzung nicht anwesend war. Er informierte, dass es nach seinem Amtsantritt Verständigungsgespräche mit den Stellvertretern, Herrn Klose und Herrn Thiele, gegeben habe. Er bedankt sich bei seinen Stellvertretern für die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Herr Schenk stellt den Anwesenden die Schwerpunkte für seine Amtszeit wie folgt vor:

 

  1. Zukunftstragende Planung für Sanierung der Grundschule Neverin
    Das Amt Neverin ist Schulträger der örtlichen Grundschule und damit in der Verantwortung, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Dazu gehört insbesondere, ein modernes und zukunftsfähiges Schulgebäude vorzuhalten.
    Erste Planungen sind bereits angelaufen und werden für 03/2025 erwartet und danach im Entwicklungsausschuss besprochen sowie dem Amtsausschuss zur weiteren Entscheidung vorgelegt.
     
  2. Abarbeitung des Rückstands der Jahresabschlüsse
    Durch eine Personalaufstockung im FB Finanzen ist der Grundstein für die Abarbeitung des enormen Rückstands gelegt worden. Die Kollegin befindet sich in der Endphase der Einarbeitung und ist in Kürze voll einsatzfähig.
    Ein weiteres Problem wird kapazitätsmäßig beim RPA NB gesehen. Es wird daher zusammen mit dem Rechnungsprüfungsausschuss des Amtes untersucht, ob eine Änderung im Prüfungsablauf möglich wäre. Im Kern wird hier die Frage zu beantworten sein, ob einige Aufgaben im Rahmen der örtlichen Prüfung durch die ehrenamtlichen Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses erledigt werden können.
    Herr Schenk hat gegenüber der Verwaltungsführung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das Ziel, innerhalb der nächsten 5 Jahre hier auf dem Laufenden zu sein, stetig zu forcieren ist.
     
  3. Amt als Dienstleister für die Bürger und Gemeinden
    Dieses Leitbild soll nicht nur eine Floskel sein. Daher habe er die Erwartungshaltung gegenüber den Mitarbeitenden kommuniziert, dass der Dienstleistungsgedanken verinnerlicht werden müsse.
    Als erste konkrete Maßnahme wurden Sonderöffnungszeiten für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage festgelegt. Auch im kommenden Jahr wird das Amt für die Bürger an den Brückentagen (02.05., 30.05. und auch 02.01.2026) Sprechzeiten anbieten.
    Herr Schenk kennt die Verwaltung bereits über 15 Jahre und hat festgestellt, dass sich die qualitative Arbeit in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Daran gilt es festzuhalten.
     
  4. Änderung in der Finanzpolitik des Amtes
    In Absprache mit seinen Stellvertretern hat der Amtsvorsteher festgelegt, dass es eine Richtungsänderung in der Finanzpolitik des Amtes geben wird (mehr dazu im TOP 10).

 

Herr Schenk empfiehlt den Anwesenden, die schriftlichen Verwaltungsberichte im Vorfeld gründlich zu recherchieren. Diese seien immer mit ihm abgestimmt und enthalten eine Vielzahl von Details, auf die mangels Zeit auf der Amtsausschusssitzung nicht immer eingegangen werden könne.

 

Des Weiteren berichtet der Amtsvorsteher über nachfolgende Angelegenheiten:

  • Es fand ein Arbeitstreffen in Stettin mit dem Bürgermeister der Partnergemeinde Tychowo und dessen Stellvertreter statt, an dem neben dem Amtsvorsteher auch der LVB teilgenommen hat. Im Ergebnis wurde sich darauf verständigt, die Partnerschaft weiterzuführen und auch Infrastrukturprojekte anzugehen. Dazu wird es Anfang des kommenden Jahres ein Treffen bei der Pomerania in Löcknitz geben.
  • Im I. Quartal 2025 wird es eine Dienstberatung mit der Wohnungsverwaltung (BMV) und allen Gemeinden, die Wohnblöcke durch die BMV verwalten lassen, geben.
  • Der Amtsfeuerwehrball war eine sehr gelungene Veranstaltung. Herr Schenk erklärt, dass auch er in der Vergangenheit nicht auf dieser Veranstaltung anwesend war. Dies sei ein Fehler gewesen. Er wirbt dafür, dass die Bürgermeister mit einer Feuerwehr auch zukünftig die Gelegenheit nutzen und am Feuerwehrball teilnehmen. Es handelt sich nicht nur um eine wirklich schöne Veranstaltung, sondern bringt auch Wertschätzung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden zum Ausdruck.
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